Technologie 

Engagierte Forschung und Entwicklung bei Widex haben in den letzten sechs Jahrzehnten zu einem Quantensprung in der Entwicklung von Hörsystemen geführt. 

Der Widex-Sound

Aus minimalem mechanischem Input erschafft der menschliche Hörsinn komplexe Hörwelten und große Emotionen. Benötigt das Gehör technologischen Support, kommt es daher auf jede Nuance an. Die Unterstützung dieses sensiblen Sinns beherrscht niemand so perfekt wie der Innovationsführer Widex. Die hochentwickelte Premiumtechnologie bringt das vollständige Klangspektrum zurück – vom leisen Hintergrundgeräusch über voluminöse Musik bis zum Flüstern. 

Aber wir gehen noch weiter. Denn jede Hörminderung ist anders. Mit intelligenter Hochleistungstechnologie realisieren wir maßgeschneiderten Sound-Support für jede Hörsituation. Highend-Technologie von Widex gibt Ihnen Ihren Hörsinn zurück, mit genau dem natürlichen Klang, den Sie sich wünschen. Gutes Hören ist kein Luxus – gutes Hören ist Premium-Hightech von Widex. 

Technologische Meilensteine im Überblick 

"Nie hätten Christian Tøpholm und ich uns träumen lassen, wie erfolgreich sich unsere Technologie durchsetzen würde…"

 

-Erik Westermann, Mitgründer von WideX

 

2020

Mit dem im Frühjahr 2020 präsentierten Premium-Hörsystem Moment schafft Widex eine Klangrevolution: Das erste Hörsystem, das nicht klingt wie ein Hörsystem.

Bei jedem herkömmlichen Hörgerät erreicht der vom Hörgerät verarbeitete Schall das Ohr mit einer Zeitverzögerung zum direkten Schall aus der Hörumgebung. Diese Verzögerung verursacht Verzerrungs-Effekte im Gehörgang, die bei geringen bis mittelgradigen Hörminderungen die Natürlichkeit des Klangbilds beeinträchtigen. Die neue Schallverarbeitung mit PureSound ist so schnell wie bei keinem anderen Hörsystem und eliminiert verzögerungsbedingte Verzerrungen. Damit genießen Hörgeräteträger den natürlichsten und reinsten Klanggenuss, den es jemals mit einem Hörgerät gegeben hat.

2018

Mit der Premiere seiner neuen Premium-Generation Widex Evoke geht Widex einen weiteren großen Schritt voran: Widex Evoke ist das weltweit erste Hörgerät mit Machine Learning Technology. Das intelligente Hörsystem lernt mittels einer Smartphone-App von den Hörvorlieben des Nutzers und führt ihn direkt in der aktuellen Hörsituation schnell und intuitiv zu seinem perfekten personalisierten Hörerlebnis. Widex Evoke eröffnet damit völlig neue Wege, um eine Brücke zwischen der Hörsystem-Anpassung im Fachgeschäft und den individuellen Hörwünschen des Kunden im Hier und Jetzt zu schlagen.   

2017

Mit Widex Beyond gelingt Widex eine exzellente Verbindung aus höchster Klangqualität mit Konnektivität auf höchstem Niveau. Auf einer Pressekonferenz in Hamburg stellt das Unternehmen das Produkt und Christoph M. Ohrt als Testimonial gemeinsam mit dem Widex-Markenbotschafter Mario Adorf vor.
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2016
Im Jahr seines 60-jährigen Bestehens zählt Widex weltweit zu den sechs größten Herstellern der Branche und beschäftigt 4.000 Mitarbeiter.

Auf dem amerikanischen Branchenkongress AudiologyNOW! präsentiert das Unternehmen das erste batterieunabhängige Hörsystem-Konzept weltweit – Energielieferant ist eine Miniatur-Brennstoffzelle.

2015

Widex Unique: Herzstück der neuen Premiumgeneration ist die intelligente Universalautomatik. Die Besonderheit von Widex Unique ist, dass die neu entwickelte Sound-Class-Technology das Hörsystem nicht in jeder Hörsituation grundsätzlich auf maximale Hörbarkeit ausrichtet, sondern die Funktionen für Hörbarkeit und Hörkomfort entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Hörsituation unterschiedlich gewichtet. Widex Unique liefert damit vollautomatisch ein perfekt auf die jeweilige Hörsituation und auf den Hörverlust des Nutzers abgestimmtes Hörerlebnis.

2013

Mit Einführung der nächsten Gerätegeneration Widex Dream kommt die neue Chip-Generation TrueISP. Die patentierte True-Input Technology realisiert einen umfassenden Dynamikbereich von leisen Tönen bis hin zu sehr lauten Eingangssignalen verzerrungsfrei – dies ist ein entscheidender Faktor für eine natürliche Klangwiedergabe und die brillante Verarbeitung von Sprache.

2012

Das neue Headquarter von Widex in Lynge bei Kopenhagen ist mit modernster Umwelttechnik ausgestattet. Damit produziert Widex CO2-neutral und speist überschüssige Energie in das lokale Energienetz ein. Als erstes Unternehmen der Welt wird Widex hierfür mit dem neu geschaffenen Konsumentenlabel "WindMade" der Vereinten Nationen (UN) ausgezeichnet.

2012

Widex übernimmt die Stuttgarter Vertriebsgesellschaft vollständig, sie wird zur deutschen Tochtergesellschaft der dänischen Mutter Widex A/S.

2010

Widex beginnt die Zusammenarbeit mit Schauspieler Mario Adorf, der sich als Markenbotschafter engagiert. 

2010

In den vergangenen zehn Jahren hat Widex das Produktionsvolumen verdoppelt. Auch die Zahl der angebotenen Produkte hat sich nahezu verzehnfacht: Gab es Ende der 90er-Jahre noch etwa 40 verschiedene Produkte, sind es 2010 rund 400. 

2009

Mit Widex Clear wird die nächste Hörsystem-Generation vorgestellt. Die neue C-ISP-Kommunikationsplattform mit WidexLink ermöglicht eine koordinierte InterEar-Kommunikation und damit natürliches, räumliches Hören. Die hierfür entwickelte Funktechnologie WidexLink ermöglicht zudem die drahtlose Ankopplung von TV- und Audio-Systemen sowie Mobilfunktelefonen in bester Soundqualität bei geringstem Stromverbrauch.

2008

Mit einem Klangprogramm gegen die Tinnitus-Wahrnehmung gelingt Widex eine Weltpremiere. Die Fraktalklänge des ZEN-Audiosystems helfen dem Gehirn von Betroffenen, Tinnitus als „unwichtig” einzustufen und zur Ruhe zu kommen. 

2007

Die Einführung der neuen Bauform PASSION ist ein Quantensprung in der Miniaturisierung von Hörsystemen. Ein Highlight ist der externe Hörer (= Lautsprecher), der einerseits die kleine Baugröße ermöglicht und andererseits die Schallübertragung näher ans Trommelfell bringt. 

2006

Widex micro technic benennt sie in Widex Hörgeräte GmbH um. 

2005

Mit Inteo bringt Widex eine komplett neue Hörsystem-Serie heraus. Basis ist die Erfindung der integrativen Signalverarbeitung, der ISP-Technologie: Alle Verarbeitungsprozesse im Hörsystem sind jetzt miteinander verknüpft und stellen sich so auf die Bedürfnisse des Nutzers ein. 

2001

Widex präsentiert seine patentierte Methode CAMISHA (Computer-Aided Manufacturing of Individual Shells for Hearing Aids) und läutet damit die Ära der per Computer und Lasertechnologie individuell an den Träger angepassten Hörsystem-Schalen ein. Für die Technologie erhält das Unternehmen den European Inventor Award, den „Innovations-Oscar“. 

1996

Widex steigt bei seinem deutschen Vertriebspartner micro technic ein, der Vertrieb läuft fortan unter dem Firmennamen Widex micro technic. 

1995

Widex wälzt mit der sogenannten digitalen Revolution die gesamte Branche um. Verantwortlich ist die neue Gerätegeneration Senso – das erste Hörgerät mit digitaler Signalverarbeitung. Innerhalb der ersten sechs Monate verkauft Widex 100.000 Senso-Hörsysteme. 

1993

Gründer Erik Westermann zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück. Sein Neffe Tom Westermann und seine beiden Söhne Søren und Anders steigen in die Geschäftsführung ein.

1988

Mit der Quattro-Serie bietet Widex die weltweit ersten digital programmierbaren Hörsysteme. Erstmals kann der Nutzer auch per Fernsteuerung zwischen verschiedenen Hör-Programmen wählen. Das Quattro markiert den Start in die Ära der sogenannten High-End-Hörhilfen.

1985

Jan Tøpholm tritt die Nachfolge seines verstorbenen Vaters Christian an und leitet als CEO mit Erik Westermann das Unternehmen.

1983

Mit Audilens – in einigen Ländern auch unter dem Namen "Fonett" bekannt – bringt Widex als erster Anbieter ein Im-Ohr-Hörsystem auf den Markt, das eine ähnlich gute Klangqualität bietet wie Hinter-dem-Ohr-Systeme.

1966

Im zehnten Jahr seines Bestehens gehört Widex bereits zu den zehn größten Hörgeräteherstellern weltweit, exportiert in 22 Länder und beschäftigt 130 Mitarbeiter. In Vaerløse wird eine neue Firmenzentrale bezogen, die mit 4.000 Quadratmetern rund dreimal so groß ist wie die vorherige.

1964

Mit dem Hinter-dem-Ohr-Hörsystem Widex 641 gelingt dem Unternehmen der internationale Durchbruch. Der entscheidende TechnologieFortschritt ist hierbei die innovative Anordnung der Einzelteile, die Robustheit und einfache Wartung garantieren.

1957

Widex geht eine Kooperation mit der Firma micro technic ein: Die Stuttgarter Firma vertreibt Widex-Hörsysteme in Deutschland. 

1956

Christian Tøpholm und Erik Westermann, ehemalige Mitarbeiter eines Hörsystemherstellers, gründen ihr eigenes Unternehmen, um bessere Hörsysteme zu entwickeln. Bereits bei der Wahl des Firmennamens – Widex – sind die Gründer ihrer Zeit voraus: Er soll international einsetzbar sein. 
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